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Montag, 17. November 2008
Einweihung von DIA-AM Hamburg
Am vergangenen Freitag wurde das Projekt DIA-AM in der Wendestraße 6 in Hamburg eingeweiht.
DIA-AM steht für Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit und wurde von alsterarbeit, der Pier-Holding (die Dachgesellschaft der drei stadtnahen Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Hamburg) und der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen. Durch die Arbeitsagentur werden Menschen mit Handicap an DIA-AM vermittelt, um zu klären, ob das Arbeiten in einem Betrieb möglich ist. Ein Team, geleitet von Diplompsychologin Brigit Krönke, überprüft, ob die beruflichen Interessen und Wünsche umsetzbar sind. 
Untermauert werden die Ergebnisse durch Praktika in verschiedenen Betrieben. Brigit Krönke sagte dazu: „Die Teilnehmer kommen mit sehr unterschiedlichen Erwartungen und Hintergründen zu uns, aber eines haben Sie gemeinsam, die Hoffnung einen Arbeitsplatz zu finden“.
Das Projekt DIA-AM ist in zwei Phasen unterteilt: In der ersten Phase soll durch Einzel- und Gruppenarbeit eine Eingangsanalyse erstellt werden und es werden Tests zur Arbeits-, Leistungs-, und Persönlichkeitsdiagnostik durchgeführt. Besteht keine Gruppenarbeitsfähigkeit, wird eine alternative Beschäftigungsmöglichkeit mit Hilfe der Rehaberater der Agentur für Arbeit gesucht.
Besteht eine Gruppenarbeitsfähigkeit, gehen die Teilnehmer in die zweite Phase über. Hier haben Sie die Möglichkeit unter realistischen Bedingungen zu überprüfen, ob ihnen das Arbeiten auch in weniger geschütztem Umfeld gelingt. Während ihrer Arbeit in den Betrieben, werden die Teilnehmer regelmäßig besucht und betreut. 
Rund 35 Besucher fanden sich am Freitag zur Einweihung in der Wendestraße 6 ein. Darunter Vertreter der vier Hamburger Werkstätten, der Bundesagentur für Arbeit und der Kostenträger.
Kerstin Klafs, Projektleitung DIA-AM Hamburg, begrüßte die Gäste und führte anschließend durch die neuen Räumlichkeiten.
Da sich viele der Besucher zum ersten Mal trafen, sich aber von Telefonaten kannten, fand ein reger Informationsaustausch statt der für eine positive Stimmung sorgte.
Text Marc Brunning
